Lesegesellschaft
Stäfa

Goethes Aufenthalt vor 225 Jahren in Stäfa
und seine letzte Reise auf den Gotthardpass

 

Im Herbst 1797 logierten Johann Wolfgang Goethe und der Kunstmaler Johann Heinrich Meyer einen Monat im Gasthof «Krone» in Stäfa. Meyer stand in Weimar in den Diensten Goethes und hatte ihn auch portraitiert. Er empfahl Goethe diese Unterkunft, weil er in der von seinen Grosseltern geführten «Krone» aufgewachsen war.

Von Stäfa aus brach Goethe in Begleitung des «Kunschtmeyer» genannten Stäfners zu seiner dritten und letzten Reise auf den Gotthard-Pass auf. 225 Jahre später spannen die Gemeinde Stäfa, die Lesegesellschaft Stäfa, das Museo Sasso San Gottardo und die Goethe-Gesellschaft Schweiz zusammen, um durch Kulturanlässe, Ausstellungen und Publikationen die Erinnerung und das Interesse an Goethes Schweizer Reisen zu wecken.

 

Wichtige Daten im Programm «Goethe 2022»:

2. Juli 2022: Festakt zum 225-Jahr-Jubiläum von Goethes dritter Gotthardreise in Stäfa. Details zum Programm.

3. Juli 2022: Eröffnung der landesweit ersten Dauerausstellung über Goethe in der Schweiz im Festungsmuseum Sasso San Gottardo.

2./3. Juli 2022: Zweitägige Exkursion «Auf Goethes Spur von Stäfa bis zum Gotthard» mit zwei Konzerten zur Goethe-Ausstellung auf dem Gotthard»

12. November 2022: Hauskonzert im Saal der Musikschule Stäfa und Nachtessen «wie zu Goethes Zeiten» im Restaurant «Alte Krone»

 

Weitere Informationen und Publikationen zum Thema:

Richard Diethelm, «Der Aufenthalt Goethes 1797 in Stäfa und die Ursprünge von Schillers Drama Wilhelm Tell».

Walter Kobelt, «Vom Chronicon Helveticum zu Schillers Wilhelm Tell»

 Margrit Wyder, «Von Stäfa in die grosse Welt – Goethes Kunschtmeyer», , 112 Seiten, Th. Gut Verlag. Buch bestellen

Magrit Wyder, «C.F. Meyers Gedicht Schutzgeister»  – ein poetischer Nachklang zu Goethes Schweizer Reisen

Goethe-Haus in Stäfa, Beitrag aus der Zürichsee-Zeitung vom 22. Dezember 1967

Das waren die Lieblingsplätze von Goethe am Zürichsee mit M. Wyder, Beitrag aus der Zürichsee Zeitung vom 29. Juni 2022