Museum zur Farb

Sonderausstellung 2017


Ausgemustert – Dinge und ihre Geschichten

Mit unserer neuen Sonderausstellung werfen wir einen Blick ins Sammlungsdepot. Hinter den Kulissen lagern unterschiedlichste Dinge, die man nicht immer zu sehen bekommt. Es sind Dinge, die uns viel zu erzählen haben. Die Ausstellung führt Kurioses, vermeintlich Alltägliches, Historisches und Gegenwärtiges vor und zeigt, wie uns all diese Dinge Geschichten erzählen.

Dauerausstellungen


Der Stäfner Handel 1794/95 – Vom Memorial zur Volksbewegung

Ende des 18. Jahrhunderts forderten im Kanton Zürich die Landleute wirtschaftliche und politische Gleichstellung. Mit ihrer Bittschrift, die sie an die Stadtherren richteten, lösten sie eine Debatte über Gleichberechtigung aus. Die Ereignisse trugen zur Herausbildung des modernen Bundesstaates bei und Fragen wurden aufgeworfen zur Stadt-Landbeziehung, die auch heute noch relevant sein können.

Sammlung Walter Tobler

Diese Sammlung, die seit 2016 der Öffentlichkeit zugänglich ist, umfasst 26 ganz besondere Weihnachts- und Fatschenkind-Krippen. Der Stäfner Volkskundler und Rebbauer Walter Tobler (1918-1971) trug diese Gebildvotive im gesamten Alpenraum zusammen. In den 1980er Jahren konnte das Museum zur Farb die Sammlung erwerben.

Barocke Malereien im Haus zur Farb

Das Haus zur Farb beherbergte über zwanzig Generationen und hielt etlichen Stürmen stand. Im Verlaufe der Jahrhunderte wurde das Haus immer wieder umgebaut und erweitert. Eine besondere Etappe in der Geschichte des Hauses waren wohl die Ausbauten und Umbauten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Färbermeister und Landrichter Johannes Pfenninger liess sich nicht lumpen, er liess sogar Malereien im Haus anbringen. Diese spätbarocken Malereien in einer der Kammern wurden restauriert und sichtbar gemacht. Ein Hörrundgang erläutert die Malereien auf anschauliche Weise.